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Publikationen:

Berufsgeschichten

Nick Melekian interviewte Menschen zu Ihrem Beruf und wie sie dazu gekommen sind. Leute aus den unterschiedlichsten Berufen erzählen aus ihrem Berufsalltag, von ihren Erfahrungen, Gefühlen und Einsichten. Der Leser der lebendigen Kurztexte hat den Eindruck, den interviewten Personen gegenüberzustehen und ihnen zuzuhören. Die 60 Geschichten sind ebenso unterhaltsam wie informativ und dienen dem einen zur Berufs- bzw. Neuorientierung, allen anderen geben sie fesselnde Einblicke in das Arbeiten in Deutschland. Verlag Shaker Media, 566 Seiten, 23 x 15,8 x 4,6 cm Überformat. Zum Buch Berufsgeschichten.

Ergänzt wird dieses Buch durch das Berufsportal Joobz unter www.berufsgeschichten.de, auf welchem neben Leseproben die Möglichkeit besteht, sich im Forum mit Gleichgesinnten zum Thema Arbeitswelt, Beruf und Ausbildung auszutauschen. Zusätzlich gibt es interessante Infos rund um dieses Themengebiet. Zum Berufsportal www.berufsgeschichten.de

 

 

Blog: In Liebe sein

Auf dieser Website gibt es Tipps für ein glückliches, herzerfülltes und selbstbestimmtes Leben. Konkret wird gezeigt, wie du durch eine herzoffene Grundhaltung zum Leben, zu anderen und zu dir selbst Glück erfahren kannst.

Über Glück wird viel geschrieben. Ja, es ist fast schon eine Modeerscheinung über Glück zu sprechen. Doch wie steht es mit dem Thema Liebe? Viele Menschen beschreiben Liebe als das größte menschliche Gefühl. Scheinbar hängt also Glück stark von einem Leben in Liebe ab.

Liebe stellt jedoch, ähnlich wie Glück, all diejenigen vor eine große Herausforderung, die versuchen, sie zu definieren oder zumindest annähernd zu beschreiben. Ja, wo fängt man überhaupt an: Ist Liebe ein Gefühl oder mehr? Was ist sie?

 

Blog: Psychologie & Lebenstipps

In Nick Melekian’s neuem, persönlichen Blog teilt er Wissen und hilfreiche Gedanken für den Alltag aus dem Bereich der Psychologie und Lebensweisheiten unterschiedlicher, insbesondere fernöstlicher, Kulturen.

Die Blogartikel sind bewusst kurz gehalten, um regelmäßig kurze Impulse zum Nachdenken und Inspirieren geben zu können.  Newsletter-Empfänger bekommen automatisch neue Artikel. Tragen Sie sich oben in den Newsletter ein, um kostenlos in die Newsletter-Liste mit aufgenommen zu werden. Ein Austragen ist selbstverständlich jederzeit möglich.

 

Beratung & Seminare

ruhebringer

Coaching, Problemlösung, Stressbewältigung, Mediation, Teamentwicklung, Change-Begleitung bei Veränderungsprozessen, Mediation.

Workshops/Seminare und Vorträge auf Anfrage.

Leserstimmen

„Herzlichen Dank für Ihr Angebot. Ich habe mich sofort von Ihrer Seite angesprochen gefühlt…“

„Ein herzliches Dankeschön für den Text Warum du anziehst, was du liebst, wenn du tust, was du liebst, der genau zu meinem Eigenprozess und eben auch zu dem passt, was ich den Menschen bei meiner Arbeit in Zukunft weitergeben möchte.“

„Vielen Dank dass Sie [viele] Produkte kostenfrei anbieten, das ist wirklich toll.“

„Die Ratschläge helfen mir sehr. Ich weiß jetzt, was ich ändern muss. Viele Grüße“

„Die Einleitung [des Buches Berufsgeschichten] war schon interessant, denn ich sage nie ich arbeite als, sondern immer ich bin Krankenschwester und Heilpraktikerin und beides aus Überzeugung, das wurde mir da wieder bewusst.“

Schön, dass Sie hier sind!

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Hier im Anschluss sehen Sie einen Auszug aus den letzen Blog-Artikeln.

Es grüßt Sie herzlich
Nick Melekian

Auszug aus dem Blog:

Dein Schlüssel zu Glück und innerer Zufriedenheit

Dein Schlüssel zu Glück und innerer Zufriedenheit

Was hat Dankbarkeit mit Glück zu tun? Glück ist für viele Menschen das erstrebenswerteste aller Ziele. Warum auch unglücklich sein, wenn du glücklich sein könntest? Glück ist jedoch gerade deshalb ein Begriff, der zuletzt etwas überstrapaziert wurde: Unzählige Bücher behandeln dieses Thema. Eines der bekannteren Werke der letzten Jahre ist der Bestseller des Arztes, Moderaters und Comedian von Hirschhausen.

 

Einfache Übung, große Wirkung durch Dankbarkeit

Ich möchte dich heute auf eine einfache und dennoch sehr mächtige Übung aufmerksam machen: Wenn du diese Übung täglich für eine Minute durchführst wirst du erstaunt sein, was sich in deinem Leben so alles ändert!

Hier ist sie: Schließe deine Augen und denke darüber nach, über was du in den letzten 24 Stunden dankbar sein konntest. Wenn dir anfangs nichts einfällt, hier ein paar Beispiele, wie du anfangen kannst:

 

Generelle Dankbarkeit

Dankbar sein, dass

  • du lebst
  • du gesund bist
  • wenn du krank bist, bisher gesund warst, du Selbstheilungskräfte hast und dein Körper stets alles tut, um dir zu helfen
  • es in deinem Leben Menschen gibt, die dir lieb und wichtig und in deinem Leben vorhanden sind (Partner, Kinder, Familie, Freunde)
  • du eine Wohnung hast
  • du ein Bankkonto hast (die Mehrheit der Menschen dieser Erde hat das nicht!)
  • du den Luxus hast, zu entscheiden, was du tun oder was du essen möchtest
  • du bald oder in ein paar Monaten in Urlaub fahren darfst
  • du einen Job hast / dass du die Möglichkeit hast, in einem Land zu leben, in dem du einen Job finden kannst
  • über die Jahre eine innere Weisheit aufbauen konntest, was dir gut tut und dir selbst zu helfen

Kurzfristig Erfahrenes

Versuche, dir mit der Zeit mehr und mehr Erlebnisse und Lebensumstände der letzten 24 Stunden bewusst zu machen: Dankbar sein, dass

  • du gestern toll gegessen hast
  • deine neuen Schuhe
  • du einen tollen Film geschaut hast
  • du ein Projekt toll hinbekommen hast
  • du gute Zeit mit deinen Freunden hattest
  • du dich gleich mit erfreulichen Menschen verarbredet hast
  • du eine gute Zugfahrt hattest
  • das du eine unangenehme Aufgabe gut bewältigt hast
    gerade die Sonne scheint / hinter den Wolken der Himmel blau ist
  • etc. etc. etc.

Wichtig: Wünsche dir dabei nichts! Sei ausschließlich dankbar und suche nach möglichst vielen Dingen, für die du dankbar sein kannst oder bereits Dankbarkeit empfindest. Ergründe, wofür du schon JETZT dankbar sein kannst! Während der Dankbarkeitsübung geht es also nicht um’s wünschen, sondern um’s anerkennen, was schon ist: Es geht um Fülle.

Wiederhole dies von an regelmäßig 1 Minute lang. Am besten täglich zur gleichen Uhrzeit. Das lässt sich im Zug oder vorm Schlafengehen realisieren. Wenn du Fitness/Gymnastikübungen oder Yoga praktiziert, lässt sich damit dein Programm wunderbar beenden.

Fragst du dich, ob das bereits das Wundermittel gewesen sein soll? Ich anworte: Wenn du das wirklich von nun an in dein Leben einbaust, wirst du erstaunt sein, was Dankbarkeit erzeugen kann! Es wird in dir warmes Gefühl von Zufriedenheit erzeugen. Zusätzlich wird etwas erstaunliches eintreten: Dir wird von Tag zu Tag immer bewusster, was du bereits alles hast! Jeden weiteren Tag wird dir diese Übung immer leichter fallen und mehr und mehr Dinge einfallen, für die du dankbar sein kannst! Im folgenden wirst du dich umso glücklicher fühlen, je dankbarer du wirst!

 

Warum funktioniert diese Dankbarkeitsübung?

Es gibt zwei Erklärungsansätze, warum diese einfache Übung so effektiv wirkt:

 

Wahrnehmung und Achtsamkeit

In erster Linie hat die Wirkungsweise nichts mit Esoterik zu tun: Unsere Art zu denken bestimmt unsere Wahrnehmung von dieser Welt und unserem Leben. Je bewusster wir bestimmte Dinge erleben, desto fokussierter ist unser Verstand auf diese Dinge.

Viele Menschen sind allzu häufig in negativen Gedanken verhaftet und stärken dabei ihre ohne es zu wollen eine Wahrnehmung des Mangels. Sie machen sich nämlich laufend bewusst, was sie nicht haben. Das macht unzufrieden und unglücklich…

Wenn wir aber unseren Blickwinkel auf das verlegen, was wir bereits alles haben und wofür wir dankbar sind, nimmt unser Bewusstsein Fülle wahr! Du musst dich nicht quälend anstrengen, positiv zu denken, denn du wirst fast wie von alleine zu einem positiv-denkenden Menschen, der sein Leben genießt und du wirst für all die weiteren Möglichkeiten, die du hast, stets dankbarer! Fast wie Kreislauf: Dankbarkeit nährt Fülle und Fülle nährt Dankbarkeit!

 

Gesetz der Anziehung

In einem früheren Artikel ging es über die Wirkung des Denkens und der inneren Einstellung in Bezug auf das, was du im außen anziehst. Je öfter du dich zufrieden und in Fülle fühlst, wirst du auch genau das weiter anziehen.
Viele Menschen kennen dieses Phänomen: Ohne Partner lernst du aus dem Mangel heraus oft nur wenige geeignete Partner kennen. Hast du aber einen Partner gefunden, lernst du gerade dann aus der Fülle heraus viel leichter weitere interessante Menschen kennen…anderes Beispiel: Wenn du kein Geld hast, ist es viel schwieriger, an neues Geld heranzukommen. Hast du aber genug davon, ziehst du es und auch neue gewinnträchtige Situationen viel leichter an.

 

Fazit und persönliche Erfahrung

Durch die Dankbarkeitsübung machst du dir täglich aufs Neue deine innere Fülle bewusst. Du wirst achtsamer über all das, was du bereits hast. Jeder von uns hat ein Leben voller Dinge und Möglichkeiten, für die wir dankbar sein können! Werde erst zufrieden und dankbar. Im folgenden wirst du dich nicht nur zufriedener fühlen, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch noch leichter das erreichen, was du dir auch für die Zukunft wünschst!

Mein Leben hat diese Übung in einem viel größerem Maße verändert, als ich es mir je hätte vorstellen können: Anfangs baute ich die Dankbarkeitsübung einfach nur als krönenden Abschluss in meine täglichen Körper- und Meditationsübungen ein. Erst mit der Zeit war ich erstaunt, welch großen Effekt das bei mir hatte: Nicht nur fielen mir immer mehr Dinge ein, für dich tagtäglich dankbar sein konnte. Im weiteren Schritt nahm ich viel bewusster auch im Alltag nicht nur die großen, sondern ebenso all die kleinen Dinge war, für dich ich dankbar sein kann und bin!

Nichts war auf einmal selbstverständlich. Es breitete sich nach jeder weiteren Übung mehr und mehr ein Wohlgefühl aus, das sich am leichtesten durch ein Mischung aus Liebe und Glück beschreiben lässt: Mein Leben wurde erfüllter und glücklicher – allein dadurch, dass ich täglich eine Minute lang die Dankbarkeitsübung absolviere…welche für sich genommen bereits schon so viel Wohlgefühl und Zufriedenheit bereitet, dass ich sie nicht mehr missen möchte!

Ich empfehle, eine kurze 1-minütige Übung täglich im Stillen. Wer jedoch seine Dankbarkeit schriftlich festhalten möchte, dem empfiehlt sich ein Buh wie dieses:

Text: © Nick Melekian, Bildquelle: Pixabay

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Nimm dir Zeit für den wichtigsten Menschen in deinem Leben

Nimm dir Zeit für den wichtigsten Menschen in deinem Leben

Erinnere dich stets daran:

Nimm dir Zeit

für den wichtigsten Menschen in deinem Leben:
Für DICH selbst!

Keiner sagt, dass du nur an dich denken sollst. Aber es ist wichtig, seine eigenen Bedürfnisse erst einmal wahrzunehmen, um sein Leben erfüllter und selbstbestimmter zu leben (viele Menschen wissen gar nicht mehr, worauf sie Lust haben, sie wissen nur noch, was sie machen sollten!).

Dann ist es wichtig, deine Bedürfnisse nicht nur zu spüren, sondern auch leben. Ist das im Moment nicht so, fange zumindest an, dir regelmäßig Zeiten zu nehmen, um Stück für Stück wieder mehr von dir in dein Leben einfließen zu lassen.

Wenn du dich viel zu oft anpasst, und dich selbst in die zweite Reihe stellst, wird sich das irgendwann in Form von z.B. negativen Gefühlen oder gar körperlichen Symptomen rächen. Wenn es dir gut geht, hat es andererseits automatisch auch gewinnbringenden Einfluss auf deine Umwelt! Wenn du dich verausgabst und versuchst, jedem zu gefallen, dient es am Ende keinem.

Viele Bedürfnisse kosten darüber hinaus keinen Cent. Wünschst du dir zum Beispiel mehr Zeit, so kostet es nur den Mut, mit anderen Menschen (zum Beispiel Partner, Kinder, etc.) zu sprechen, um diese Zeit für sich zu bekommen.

Erst am Ende seines Lebens damit anzufangen, seine Bedürfnisse zu leben und zu sagen, „hätte ich doch bloß“, ist schlichtweg zu spät!

Also, was wünschst du dir? Was brauchst du? Hast du lang ersehnte Wünsche?

Was könntest du diese Woche dafür tun? Was/wer könnte dir dabei helfen?

Text: © Nick Melekian

Glücklicher und freier mit diesen 5 Smartphone-Tipps

Glücklicher und freier mit diesen 5 Smartphone-Tipps

Es gibt viele Menschen, die laufend auf ihr Handy schauen und prüfen, ob jemand eine Nachricht oder einen neuen Artikel auf z.B. facebook geschrieben hat. Sie sind rastlos und selbst Treffen mit Freunden werden nicht selten unterbrochen, weil zwischendurch laufend auf das Handy geschaut wird. Erkennst auch du dich in diesem Verhalten ein wenig wieder? Und wo fängt eigentlich „Online-Sucht“ an?

Schaust auch du bei jedem Piepser und jeder Nachricht aufs Handy? Lässt auch du dich vom Handy diktieren, anstatt selbst zu bestimmen, wie oft und wie lange du erreichbar sein möchtest?

Über Könige und Zeitgewinn durch neue Technik

Früher hatten nur wohlhabende, adelige oder „ranghohe“ Menschen einen persönlichen Gehilfen bzw. Butler. Die moderne Technik hat dieses Ungleichverhältnis zwischen Arm und Reich weitgehend aufgehoben: Durch Computer und Smartphones kann nun fast jede Person jederzeit auf die Hilfe von (virtuellen) Assistenten oder auf ein allumfassendes Wissen aus den Sphären des Internets zurückgreifen. Wir haben es sogar besser als frühere Könige: Wir können innerhalb von Stunden in ferne Länder reisen, können Nachrichten innerhalb von Sekunden austauschen und wissen oft sofort, ob eine Nachricht überhaupt übermittelt wurde. (Stelle dir eine Liebeserklärung per Brief im Mittelalter vor – wenn keine Antwort kam, war ja noch nicht einmal klar, ob die geliebte Person überhaupt den Brief bekam!)

Nun könnten wir durch die modernen Errungenschaften so viel Zeit sparen! Zeit, die uns unsere neue Technik schenkt!

Von der Freiheit in die Abhängigkeit

Weit gefehlt: Anstatt diese Zeit in vollen Zügen auszukosten, kommunizieren wir jetzt einfach mehr und häufiger! Wir passen uns der Geschwindigkeit der Technik an, anstatt einfach nur die Vorzüge der Technik zu nutzen, gleichwohl aber unseren eigenen Rhythmus beizubehalten!

Früher haben wir in der Regel einmal am Tag in unseren Hausbriefkasten geschaut. Als E-Mails populärer wurden, fing es an, dieses Verhalten zu verändern: Wir prüften mehrmals täglich den Computer nach neuen E-Mails. Mit dem Aufkommen der SMS wurde die Geschwindigkeit des Nachrichtenaustauschs nochmals erhöht. Nachdem nun SMS-Flatrates oder Dienste wie WhatsApp Kurznachrichten in nahezu unbegrenzter Art und Weise möglich machen und Smartphones nahezu alle Kommunikationswege auf einem Gerät zusammenfließen lassen (SMS, Messenger, E-Mails, etc.) wurde die Geschwindigkeit der schriftlichen Kommunikation in ein neues Zeitalter katapultiert: Manche Menschen checken ihr Handy sogar alle paar Minuten! Das ist so, als ob wir mehrmals in der Stunde zu unserem Briefkasten vor unserem Haus laufen würden, nur um zu schauen, ob der Postbote schon wieder einen neuen Brief eingeworfen hat. Würden wir das wirklich tun?

Hinzu kommen Nachrichtenkanäle oder soziale Netzwerke wie facebook, die an für sich tolle Erfindungen sind. Rastlose Smartphone-Besitzer nutzen diese nun aber nicht nur, um sich zu informieren oder zu vernetzen, sondern um jegliche Leerphasen im Leben zu überbrücken: Entsteht im Tagesablauf unerwartet etwas Leeraum, zum Beispiel in der Warteschlange an der Kasse oder an der Bushaltestelle, wird jede noch so kleine Pause fast wie automatisch gefüllt, in dem das Smartphone herausgeholt wird, um zu schauen, ob bereits eine neue Nachricht, neue News oder neue Postings vorliegen. Die Alternative wäre, genau diese kleine Pausen für sich und die innere Ruhe zu nutzen, um sich etwas von der Hektik des Alltags erholen und zu sich zu kommen. Dies könnte bei jedem gehetzten Menschen das Gefühl erzeugen, öfters Pausen und mehr Zeit zu haben.

Folgenschwere Konsequenzen

Die sehr ausgeprägte Kommunikation ohne echter Leerphasen im Tagesablauf sind für sich genommen ja erstmal nichts abzuwertendes, schlicht und einfach nur ein Lebenswandel zwischen früher und heute. Wären da nicht folgenschwere Konsequenzen, die sich nachteilig daraus ergeben:

 

  • Wir verlieren die Fähigkeit mit uns allein zu sein
  • Wir leben weniger bewusst
  • Unser Leben rutscht von der Fülle in den Mangel
  • Wir werden zunehmend abhängiger

Es mag paradox klingen. Warum sollten Mangelzustände entstehen, wenn doch wie oben beschrieben, jegliche Leerräume mit Online-Aktivitäten gefüllt werden?

Fühle dich in eine für dich mitunter bekannte Situation ein: Stelle dir vor, du hast gerade ein paar Sekunden Zeit. Du „nutzt“ diese Zeit, in dem du auf dein Smartphone schaust. Du erhoffst dir irgendeine Neuigkeit, eine liebevolle oder witzige Kurznachricht, erstaunliche News oder interessante Postings in sozialen Netzwerken.

Aber was, wenn nichts kommt?

Dann schaust du mitunter ein wenig später wieder auf dein Handy – so, als ob du laufend deinen gähnend-leeren Briefkasten öffnen würdest, auch, wenn dort einfach kein neuer Brief zu finden ist.

Und was, wenn nun schon längere Zeit nichts Neues mehr kommt?

Dein innerer Mangel wird immer größer und deine Hoffnung steigt, dass bald dieser Mangel schon wieder mit einer guten und gar liebevollen Nachricht gefüllt wird! Verbunden mit der Hoffnung, dass doch hoffentlich jemand oder dein Partner an dich denkt.

Die Folge: Du begibst dein Wohlgefühl zunehmend in Abhängkeit von kommenden oder nicht-kommenden Nachrichten.

Ähnliches geschieht, wenn du ein Posting bei facebook teilst, in dem du mitteilst, was du gerade tust. Mitunter prüfst du regelmäßig, wer denn nun dein persönliches Posting bereits geliked oder sogar geteilt hat! Was für ein wohliges Gefühl und Anerkennung, wenn viele toll finden, was du gerade tust! Wer möchte das nicht? Und es erzeugt sogleich den Wunsch dieses Gefühl immer wieder zu erleben…

Auch soziale Netzwerke können also dazu führen, dass du dein Glück ein Stück weit in Abhängigkeit von der Rückmeldung anderer machst, wenn du diese laufend auf Reaktionen anderer überprüfst. Je häufiger du das tust, desto häufiger wird dein Belohnungszentrum in deinem Gehirn mit Wohlgefühl versorgt, wenn eintrifft, was du dir erhoffst. Und gleichzeitig wird mehr Mangel erzeugt, wenn keine oder nur wenige Rückmeldungen folgen!

Viele Menschen legen ihr Smartphone sogar direkt neben ihr Bett, nur, um keinerlei Verbindung zur Außenwelt zu verpassen! Selbst für begrenzte Zeit allein zu sein geht nicht mehr. Es entsteht eine Abhängigkeit.

Vom König zum Bettler

Wie stark auch immer die Ausprägung deiner Smartphone-Aktivitäten ist. Wenn du dich in oben beschriebenen Verhalten wiederfindest, mach dir bewusst: Du machst dich von einem in Fülle lebenden König zu einem Bettler! Du bettelst nach Anerkennung oder Wärme, die von außen kommt. Ganz im Gegenteil zu einem Leben in Selbstbestimmung, in dem du bei dir selbst bist, ein Leben, dessen Glück nicht von anderen abhängig ist. Ein Leben, in dem Du das Smartphone nutzt, anstatt sich diesem zu unterwerfen.

Online-Sucht

Im Extremfall kann es sich bei übermäßigem Konsum auch zu einer Abhängigkeit im Sinne der Schulmedizin entwickeln. Ausprägungen einer Sucht können beispielsweise sein:

  • Aktivitäten des Alltags (z.B. ständige Ablenkung von der Arbeit oder Schule/Studium) werden vernachlässigt
  • Es entstehen Nachteile aufgrund des Verhaltens (Rastlosigkeit, weniger Konzentration, schlechterer Schlaf, schlechtere Noten, du brauchst mehr Zeit für Arbeitsergebnisse), selbst glaubst du aber mitunter, dein Verhalten würde dir Vorteile verschaffen auf die du nicht verzichten möchtest
  • Dein persönliches Umfeld macht Bemerkungen bezüglich deines Verhaltens. Diese Bemerkungen magst du selbst aber nicht hören

Glücklicherweise sind solch starke Ausprägungen in vielen Fällen noch nicht erreicht.

Alternative: Bewusstes Leben in Achtsamkeit und Fülle

Dein Belohnungsprogramm im Kopf verschaffst dir mitunter die Illusion, durch ein Übermäßiges Konsumverhalten mehr im Leben zu haben (z.B. Glück). Doch Glück kannst du nur in dir selbst finden. Andere können dir zwar kurzfristig das Gefühl von Wärme oder Anerkennung schenken. Auch Beziehungen jeder Art sind ein wundervoller menschlicher Bestandteil. Dennoch ist es immer trügerisch, sein Glück überwiegend  im Außen zu suchen!

Je mehr du das tust, desto mehr verlagert sich dein Bewusstsein weg von dir in Richtung außen. Deine Gefühle werden immer abhängiger von deiner Umwelt.

Ganz im Gegenteil zu dem, was all jene Mensch beschreiben, die glücklich zu sich selbst gefunden haben (durch Lebenserfahrung, Meditation, Coachings, Therapie, Yoga, Spiritualität etc): Ruhe, Liebe und Glück fanden sie in sich. Kamen in Harmonie mit sich. Sie leben bewusster bzw. achtsamer. Sie lernten erst einmal sich selbst kennen.

Doch der Weg vom Außen ins Innere fühlt sich (wie auch bei Entzug bei Abhängigkeiten) anfangs nicht zwangsläufig sofort schön an, weil auch Gewohnheiten (egal ob gut oder weniger nützlich) durchbrochen werden müssen. Daher könnte zunächst der Eindruck entstehen, dass eine Änderung des eigenen Verhaltens mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringe.

Aber, wenn du es geschafft hast, zu dir zu kommen, du selbst zu sein, nach deinen wirklichen Bedürfnissen zu leben, bewusst zu leben, Pausen zu genießen, Zeit mit dir selbst verbringen, wirst du jederzeit auch ohne deinem Smartphone glücklich sein. Dann bist du wieder König bzw. Königin deines Lebens, kein Bettler mehr. Dann wirst du das Gefühl haben, über dein Leben zu bestimmen und bereits alles zu haben, was du brauchst. Du wirst unabhängig vom Smartphone oder Computer glücklich sein.

Du wirst dich mit dir alleine wohl fühlen. Jede Beziehung, jede Zuneigung oder Anerkennung von außen, die dann hinzu kommt, ist dann einfach nur noch schön. Du lechzt aber nicht mehr aus dem Gefühl des Mangel heraus nach diesen äußeren Einflüssen wie ein bettelnder Hund! Dann bist nicht mehr enttäuscht oder gar angesäuert, nur, weil du bereits seit einem Tag keine Nachricht mehr von einer lieben Person erhalten hast. Denn dein Leben ist dann weniger abhängig von äußeren Umständen oder äußerer Bestätigung, womit auch dein Smartphone und das Online-Sein weniger Stellenwert hat.

Tipps für ein selbstbestimmtes Leben mit Smartphones

Falls ich den Verdacht erweckt haben sollte, etwas gegen moderne Technik zu haben, so möchte ich richtig stellen, dass ich sogar fasziniert bin von ihr! Aber auch ich geriet wie viele andere Menschen in den Strudel der Komplexität so vieler Nachrichtenkanäle und Möglichkeiten blitzschneller Kommunikation. Daraus entwickelte sich ein bewusster Umgang mit diesen Medien.

Hier möchte ich meine Erfahrungswerte mit dir teilen, die ich im Umgang mit Computern und Smartphones für mich als nützlich erkannt habe. Sie mögen einfach klingen, können deine Lebensqualität aber schon nach kurzer Umgewöhnung spürbar erhöhen!

1. Smartphone und E-Mails nur 3-4 Mal täglich prüfen: Vormittags (lasse ruhig nach dem Aufstehen erst einmal etwas Zeit vergehen), mittags, evtl. nachmittags, abends.
Selbst, wenn du dazwischen aus anderen Gründen dein Smartphone nutzt (Kalender, Rechner, Notizen, Wecker, ..), lasse deine Nachrichten und sozialen Netzwerke zunächst unbeantwortet. So bestimmst du über dein Handy, nicht das Handy mit jedem Piepser über dich! Dein Smartphone dient dir, in dem es Nachrichten für dich sammelt und sie dir zur Verfügung stellt, wann immer du sie abrufen möchtest. In der Zeit dazwischen bist du voll und ganz bei dir und lebst dein Leben achtsam im Hier und Jetzt. Du wirst das Gefühl haben, mehr Zeit zu haben.

2. Nutze öfter deine Mailbox für ankommende Anrufe:
Wer sagt, dass du von morgens bis abends abrufbereit erreichbar sein musst? Warum solltest du die Gabel oder den Stift fallen lassen, warum solltest du Gespräche mit anderen unterbrechen, nur wegen eines Anrufers? Du verlierst doch deshalb kein Gespräch: Hinterlässt der Anrufer eine Nachricht, weißt du bereits, woran du bist. Hinterlässt er keine, kann es nicht so wichtig gewesen sein.

3. Für komplexere Angelegenheit telefoniere kurz, anstatt lange zu chatten: Eine Konversation per Messenger wie WhatsApp verstärkt jede Bindung zum Smartphone: Tippen – Auf Antwort warten – Tippen – Warten – Tippen – Warten – Tippen – Warten … die Fixierung auf das Handy nimmt zu. Es hat eher etwas von Beschäftigungstherapie. Mit anderen Worten: Ablenkung von dir und deiner Umwelt. Auch können in Chats per WhatsApp & Co. ganz leicht Missverständnisse entstehen, die in einem Gespräch oft gar nicht erst aufgekommen wären!

4. Smartphone nachts in Flugmodus versetzen und Computer herunterfahren. Durch dieses Ritual bennst du dich nicht nur zur Selbstbestimmung, sondern kommst auch viel leichter zur inneren Ruhe, in dem du spürst, dass auch die Technik und Welt ruht, wenn du ruhst. Nichts stört dich bei deinem Schlaf. Auch nach dem Aufstehen kannst du dir noch etwas Auszeit gönnen, bis du den Flugmodus meines Smartphones verlässt. Du machst klar: Dein Tag gehört dir, nicht deinem Smartphone.

5. Einen festgelegten Tag pro Woche (z.B. Sonntag) computerfrei gestalten. Dein Kopf hat an diesem Wochentag die Möglichkeit, sich von technisch-vorgegebene Denkstrukturen zu befreien (wie von Abläufe in Betriebssystemen wie Windows, Android oder iOS). Deine eigenen Gedankenwege können in dieser computerfreien Zeiten in deiner eigenen Art und Weise fließen. Du wirst deine Umwelt bewusster wahrnehmen. Deine Augen können sich erholen. Du wirst am Tag danach oft leistungsfähiger sein. Wenn du diese Auszeit ausweiten möchtest, kannst du den Tag auch vollkommen technikfrei, also ohne Computer und ohne Smartphone gestalten…(du kannst sogar noch einen Schritt weitergehen und daraus sogar einen Erholungstag für deine Augen machen: Ganz ohne Lesen)

 

Atme tief durch und prüfe die Umsetzbarkeit

Wie wirken diese Tipps auf dich? Solltest du nun aufschreien, dass dies doch absolut nicht praktikabel sei, dann nimm dir zumindest noch einmal ein paar Minuten Zeit und denke darüber nach. Sie sind in den allermeisten Fällen umsetzbar! Ich habe in meinen Coachings viele Menschen erlebt, die bereits durch diese einfachen Maßnahmen ihre Lebensqualität spürbar steigern konnten! Nicht selten waren sie zuvor überzeugt, es keineswegs umsetzen zu können.

Bedenke diese letzten Zeilen:

      • Wenn dir die Umsetzung der Tipps beruflich nicht möglich erscheint, bist du nicht alleine: Schon etliche Menschen vor dir dachten, dass das nicht ginge und plötzlich war es doch möglich. Sie dachten, sie seien unersetzlich oder müssten der Pflicht wegen ständig abrufbereit seit. Probiere es zumindest aus! Nach einer Änderung läuft das Geschäft meist dennoch wie gewohnt weiter! Wenn es kleine Einschränkungen gibt, dann überwiegen aber meist die positiven Effekte, durch mehr Freiheitsgefühl und Selbstbestimmung. Ganz nebenbei übst du dabei die essentielle Fähigkeit, deine inneren Bedürfnisse ernst zu nehmen und sich besser nach außen abzugrenzen.Wenn du Selbständiger oder Führungskraft bist, kündige es ganz offiziell an, dass du viele Verpflichtungen hast, nicht jederzeit erreichbar bist, dich aber am gleichen Tag zurückmeldest. Denke immer daran: Nur, wenn deine Mitarbeiter, Kollegen oder Kunden glauben oder aus der Erfahrung wissen, dass du 24 Stunden am Tag erreichbar bist, werden sie dich auch 24 Stunden am Tag kontaktieren. Wissen sie jedoch, dass es nicht funktioniert, werden sie sich an die üblichen Geschäftszeiten und Werktage halten. Es liegt an dir! (Es liegt nicht nicht an den „bösen“ Kunden oder Kollegen, die doch einfach keinen Respekt haben, dich jederzeit zu kontaktieren…)
      • Auch privat glauben viele Menschen, jederzeit abrufbereit sein. Oft ist dies aber meist nur das eigene Gefühl, für andere erreichbar sein zu müssen und hat mir der Realität wenig zu tun: Sie glauben, es sich nicht erlauben zu dürfen und was wohl die anderen oder die Partner denken mögen, wenn sie sich nicht sofort melden. Das hat aber meist gar nichts mit den anderen zu tun, sondern ist Folge von eigenen Unsicherheiten, des erfolgreichen Verdrängens deiner Bedürfnisse oder deiner Schwierigkeit, sich nach außen nicht genügend abgrenzen zu können.
      • Wie oft, empfehle ich, nicht zu verbissen Veränderungen anzugehen. Wenn es Ausnahmen gibt – ok, aber lass es wirklich nur Ausnahmen sein. Auch wirst du mit der Zeit eventuell Regeln finden, die für dich besser passen. Auch gut! Die Hauptsache ist, das Smartphone und Online-Zeiten bewusster und achtsamer zu nutzen.

Wie immer freue ich mich über dein „gefällt mir“, wenn du den Text ansprechend fandest!

Weitere Inspiration zum Thema Auszeit:

 

Text: © Nick Melekian, Bildquelle: Pixabay

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