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Auszug aus den Leserstimmen:

„Vielen Dank dass Sie [viele] Produkte kostenfrei anbieten, das ist wirklich toll.“‘
„Herzlichen Dank für Ihr Angebot. Ich habe mich sofort von Ihrer Seite angesprochen gefühlt.“
„Schon die ersten paar Kapitel haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und Mut und Kraft gegeben. DANKE“

Publikationen:

Berufsgeschichten

Nick Melekian interviewte Menschen zu Ihrem Beruf und wie sie dazu gekommen sind. Leute aus den unterschiedlichsten Berufen erzählen aus ihrem Berufsalltag, von ihren Erfahrungen, Gefühlen und Einsichten. Der Leser der lebendigen Kurztexte hat den Eindruck, den interviewten Personen gegenüberzustehen und ihnen zuzuhören. Die 60 Geschichten sind ebenso unterhaltsam wie informativ und dienen dem einen zur Berufs- bzw. Neuorientierung, allen anderen geben sie fesselnde Einblicke in das Arbeiten in Deutschland. Verlag Shaker Media, 566 Seiten, 23 x 15,8 x 4,6 cm Überformat. Zum Buch Berufsgeschichten.

Ergänzt wird dieses Buch durch das Berufsportal Joobz unter www.berufsgeschichten.de, auf welchem neben Leseproben die Möglichkeit besteht, sich im Forum mit Gleichgesinnten zum Thema Arbeitswelt, Beruf und Ausbildung auszutauschen. Zusätzlich gibt es interessante Infos rund um dieses Themengebiet. Zum Berufsportal www.berufsgeschichten.de

 

 

Blog: Psychologie & Lebenstipps

In Nick Melekian’s Blog Lebenstipps & Gedanken teilt er Wissen, Erfahrungen und nützliche Gedanken für ein selbstbestimmtes, glückliches Leben. Sie entstammen aus den Bereichen der Psychologie und aus Lebensweisheiten unterschiedlicher, insbesondere fernöstlicher Kulturen.

Die Blogartikel geben regelmäßig kurze Impulse zum Nachdenken und Inspirieren.  Newsletter-Empfänger bekommen automatisch neue Artikel. Tragen Sie sich daher kostenlos in den Newsletter ein.

 

Beratung & Seminare für Unternehmen und Führungskräfte

ruhebringer.com

Coaching zur Problemlösung, Stressbewältigung, Mediation, Teamentwicklung, Change-Begleitung bei Veränderungsprozessen.

Workshops/Seminare und Vorträge auf Anfrage.

Leserstimmen

Herzlichen Dank für Ihr Angebot. Ich habe mich sofort von Ihrer Seite angesprochen gefühlt.“

Schon die ersten paar Kapitel [von Veränderungen meistern – so geht’s] haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und Mut und Kraft gegeben. DANKE“

Ein herzliches Dankeschön für den Text Warum du anziehst, was du liebst, wenn du tust, was du liebst, der genau zu meinem Eigenprozess und eben auch zu dem passt, was ich den Menschen bei meiner Arbeit in Zukunft weitergeben möchte.“

Vielen Dank dass Sie [viele] Produkte kostenfrei anbieten, das ist wirklich toll.“

Die Ratschläge helfen mir sehr. Ich weiß jetzt, was ich ändern muss. Viele Grüße“

Die Einleitung [des Buches Berufsgeschichten] war schon interessant, denn ich sage nie ich arbeite als, sondern immer ich bin Krankenschwester und Heilpraktikerin und beides aus Überzeugung, das wurde mir da wieder bewusst.“

Vielen Dank für Deine „frischen Inspirationen“, die mir sehr gefallen. Schön ist das Gefühl mit liebevollen Menschen verbunden zu sein. Die Dankbbarkeitsübung empfinden ich als genial!

Nach einer traumatischen Zeit, auf Grund der ich die Bekanntschaft von Herrn Melekian gemacht hatte, wurde ich sehr zum Nachdenken angeregt und habe begonnen mein Leben neu zu organisieren. Ich wünsche allen viel Erfolg auf dem Weg in ein selbstbestimmtes erfülltes Leben. Es macht Spaß, diesen Weg zu gehen.“

Deine Newsletter finde ich sehr inspirierend und ich freue mich immer, zu unterschiedlichsten Themen von Dir zu lesen. Besonders interessant sind für mich Die Themen Glück und Lebenszufriedenheit.

Ich sammle Übungen, Ideen und Geschichten, weil ich selbst auch gern dazu beitragen möchte, anderen zu mehr Lebensglück zu verhelfen. Auch Deinen Beitrag zum Thema Sprache und bewusstes Einsetzen von Sprache fand ich in diesem Zusammenhang sehr interessant.“

Schön, dass Sie hier sind!
Damit Sie nichts verpassen und neue inspirierende Gedanken zu einem glücklichen, herzerfüllten und selbstbestimmten Leben erhalten, tragen Sie sich oben neben dem Video kostenlos und vollkommen unverbindlich in meinen Newsletter ein.

 

So erhalten Sie gelegentlich inspirierende E-Mails für ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben. Ihre Privatsphäre ist mir wichtig, daher gebe ich generell keinesfalls Ihre E-Mail-Adressen an Dritte weiter.

Hier im Anschluss sehen Sie einen Auszug aus den letzen Blog-Artikeln.

Es grüßt Sie herzlich
Nick Melekian

Auszug aus dem Blog:

Mit diesen 8 kurzen Tipps, machst du deine Sprache kraftvoller und wirkungsvoller

Mit diesen 8 kurzen Tipps, machst du deine Sprache kraftvoller und wirkungsvoller

Persönlichkeit und Wirkung fängt beim Sprechen an. Bereits in einem früheren Artikel hatte ich auf die Vorteile eines bewussten Umgangs mit der Sprache aufmerksam gemacht. Hier nun acht konkrete Rhetorik-Tipps, um mit Hilfe kleiner Veränderungen viel zu bewirken:

1. „ich muss“, „du musst“ oder „wir müssen“ vermeiden

Je öfter du das Verb „müssen“ verwendest, desto passiver erscheinst du, desto mehr schränkst du dich selbst ein und desto mehr wirkst du wie ein getriebener Mensch, der nicht über seinen Aufgaben steht, sondern dessen Sklave ist. Je aktiver du hingegen deine Sprache formulierst, desto klarer, kraftvoller und vor allem selbstbestimmter wirst du nicht nur wahrgenommen, sondern wirst dich vermutlich langfristig auch selbst fühlen:

Sagst du „ich muss heute das erledigen“, sprichst du aus, dass du dich fremdbestimmt fühlst. Selbst, wenn es genau so ist, formuliere es doch einfach um in „ich werde heute das erledigen“. Sogleich sagst du zwar das Gleiche, drückst es aber selbstbestimmt aus.

Ähnliches gilt in Gesprächen mit anderen: Statt „wir müssen heute dies besprechen“ entscheide dich für „lass uns das heute besprechen“ oder „mir ist es wichtig, dass Thema heute zu besprechen“.

Mehr zu diesem Thema und dem Wort „müssen“ findest du in diesem Artikel: http://www.nick-melekian.de/allein-mit-diesen-worten-wirst-du-dein-leben-aendern/

2. Indikativ statt Konjunktiv

Wähle für deine Aussagen statt Konjunktiv häufiger den Indikativ, denn das ist klarer und sehr viel ausdrucksstärker.

„Ich würde gerne mit dir reden“ kannst du zwar sagen, jedoch ist „bitte lass uns reden, (das ist mir wichtig)“ klarer und ausdrucksstärker.

3. Sprechpausen

Wer ununterbrochen und in einem Schwall spricht, macht es den Zuhörern nicht leicht, aufmerksam bei der Sache zu bleiben. Wenn du Aufmerksamkeit möchtest, nutze kleine und große Pausen. Am besten platzierst du sie vor bzw. nach wichtigen Aussagen oder schwer zu verstehenden Ausdrücken.

Beispiele: „Ich habe dieses Jahr ganze -Pause- 1 . 0 0 0   Euro -Pause- zur Verfügung gestellt“ oder „Markus, –Pause (und am besten auch Augenkontakt) bis Aufmerksamkeit gesichert ist– hast du das verstanden?“

4. Modulation und Geschwindigkeit

Wer monoton immer auf der gleichen Tonhöhe spricht, wird kaum als charismatischer Redner wahrgenommen. Stattdessen schläferst du Stück für Stück dein Gegenüber ein. Achte daher darauf, deine Sprechgeschwindigkeit zu verändern und dabei auch die Tonhöhe im Verlauf zu verändern.

Ein Aufruf, sollte wie ein Aufruf klingen. Ein Genuss wie ein Genuss. Gefühle wie ihre Ausprägung. Tipp: Höre dir bekannte Redner oder Schauspieler an und versuche, diese nachzuahmen.

Modulieren ist wie zu singen: Unterschiedliche Lieder unterscheiden sich in Melodie und Geschwindigkeit. Ähnlich ist es mit der Sprache: Auch hier gibt es einen Anfang, einen Höhepunkt und ein Ende des Satzes. Jeder Satz erzählt also genau genommen eine in sich abgeschlossene Geschichte mit entsprechender Klangfolge.

5. Aufmerksamkeit erzeugen

Wenn du jemanden ansprichst und du dir dessen Aufmerksamkeit wünschst, rede nicht einfach drauf los und rufe schon gar nicht über sieben Ecken vom Wohnzimmer zum Gesprächspartner in die Küche herüber.

Bevor du zukünftig deinem Gegenüber (auch Kindern) hin- und wieder etwas Wichtiges sagen möchtest:

  1. Sprich ihn stets mit Namen an
  2. Baue dann zunächst Blickkontakt auf
  3. Im privaten Rahmen bietet es sich darüber hinaus an, Körperkontakt aufzubauen. Lege beispielsweise deine Hand auf die Schulter oder Oberarm des Gesprächspartners.
  4. Kombiniere es eventuell noch mit einer kurzen rhetorischen Pause, bis dir die Aufmerksamkeit sicher ist.

7. Sag konkret,was du vom Gegenüber willst – nicht, was du nicht willst

Viele Menschen wissen zwar, was sie nicht möchten. Jedoch können viel weniger Menschen ausdrücken, was konkret sie wollen. Gerade in Erfolgs-Lektüren wird auf die Wichtigkeit dieses Vermögens hingewiesen.

Aber auch in der Kommunikation mit anderen Menschen ist dies ein wichtiges Thema: Vermeide zu sagen, was du nicht willst – gib stattdessen konkrete Handlungsanweisungen:

Statt „vergiss nicht, …. zu tun“, sage lieber „ich brauche ….. bis Donnerstag. Ruf mich kurz an, wenn du es erledigt hast.“

Noch besser wäre es

  1. dein Gegenüber zunächst zu fragen, bis wann sie/er schätzt, die Aufgabe zu erledigen
  2. gib dann eine klare Vorgabe
  3. vereinbare einen Abgabetermin
  4. Lass dir das vom Gegenüber bestätigen

8. Sei sparsam mit dem Wort „aber“

Bist du nicht ganz einverstanden mit der Aussage einer anderen Person? Wünschst du dir ein anderes Arbeitsergebnis? Hast du eine andere Haltung zu einem bestimmten Thema? Sei sparsam mit dem Wort „aber“, denn es kann unnötig blockierend wirken. Formuliere ganz einfach eine Handlungsanweisung:

Statt „Das ist gut, aber dies gefällt mir gar nicht.“ sage lieber „Das ist gut. Lass uns nun nur noch …. überdenken: Ich meine, dass …“

Welche Erfahrung hast du bereits mit diesen Tipps gemacht? Schreibe ein Kommentar …

Mehr zu diesem Thema:

Text: © Nick Melekian

Die 5 wichtigsten Dinge, die ältere Menschen bereuen, nicht getan zu haben

Die 5 wichtigsten Dinge, die ältere Menschen bereuen, nicht getan zu haben

Hier erfährst du, welche fünf Dinge ältere Menschen am meisten bereuen, bevor sie starben. Es sind Lebensumstände, die entweder gar nicht erst umgesetzt oder aber viel zu spät angefangen wurden.

Bronnie Ware arbeitete in der Palliativmedizin und betreute ältere Menschen bis zum Tod. Daraus verfasste sie das Buch 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen. Hier wird die Essenz dieser fünf Einsichten zusammengefasst.

Fehler 1: Nicht zu sich zu stehen und seine eigenen Bedürfnissen zu verdrängen

Dies bedauern die allermeisten Menschen. Sie wünschen sich, dass sie gerne ein viel selbstbestimmteres Leben gelebt hätten. Ein Leben, dass sich mehr an den eigenen Wünschen und Bedürfnissen orientierte, anstatt viel zu oft nur das getan zu haben, was von ihnen von anderen erwartet wurde.

Es gibt Menschen, die ihre gesamten Träume aufgaben – nur, um andere nicht zu enttäuschen. Sie taten es „für ihre Eltern oder Kinder, die Familie oder den Partner“, oder, „weil die Gesellschaft es so verlangt habe“. Am Ende hatte es jedoch niemanden wirklich glücklich gemacht. In vielen Fälle wurde sogar nicht einmal konkret etwas von anderen gefordert. Die betroffenen Menschen glaubten einfach nur, dass dies oder jenes von ihnen verlangt würde.

Fehler 2: Bereuen, zuviel gearbeitet zu haben

Vor allem die männlichen Geldverdiener in klassischen Familien bereuen, zu wenig Zeit mit ihrem Partner oder ihren Kindern verbracht zu haben. Sie taten dies, um ihre Pflichten oder auch eigene berufliche Ziele bzw. materielle Ansprüche zu erfüllen. Dadurch sind sie aber in das berühmte Hamsterrad gekommen und fanden dann nicht mehr heraus. Die Devise sollte daher lauten: Arbeiten, um zu leben – nicht leben, um zu arbeiten!

Fehler 3: Seinen Gefühlen nicht genug Ausdruck verleiht zu haben

Im Kopf eines Menschen entstehen über das Leben unzählige Gedanken, die jedoch niemals ausgesprochen werden. Zu diesen Gedanken gehören auch Gefühle für geliebte oder geschätzte Menschen. Das können positiv, aber auch negativ wahrgenommene Gefühle sein: Sich hingezogen oder dankbar zu fühlen, es aber nie auszusprechen kommt oft vor. Oder belastende Konflikte nicht zu klären.

Viele bereuen, mit ihren Gefühlen nicht viel freier und offener umgegangen zu sein. Eigene Gedanken und Gefühle zu ordnen und mit anderen zu teilen tut nicht nur einem selbst gut, sonder verbessert in der Regel auch die Beziehungen mit den Mitmenschen.

Lerne über Gefühle zu sprechen: Erwarte nicht, dass die anderen hellseherische Kräfte haben und doch wissen müssen, was in deinem Kopf abläuft. Hab den Mut dazu, eigene Gefühle auszusprechen: Am Ende kann das Schweigen sehr viel mehr Schmerz erzeugen, als sich in den jeweiligen Situationen einfach nur kurzfristig zu überwinden.

Fehler 4: Seine sozialen Kontakte nicht gepflegt zu haben

Viele ältere Menschen bereuen, ihre Freundschaften nicht gepflegt und am Ende oftmals dann in der Folge verloren zu haben.

Es ist kein Geheimnis, dass der Mensch ein Gesellschaftswesen ist. Beziehungen müssen jedoch aufgebaut und gepflegt werden. Echte Freunde zu finden geht in der Regel nicht über Nacht. Seine Freunde wertzuschätzen und mit ihnen Lebenszeit zu teilen fällt bei so manchen eingespannten Menschen weg. Und das, obwohl gerade die Freunde einem oft zu mehr Lebensqualität verhelfen oder da sind , wenn man sie braucht. Wer aber soll da sein, immer nur dann, wenn er gebraucht wird – ansonsten jedoch scheinbar zu nichts nutze zu sein scheint? Pflege deine Kontakte und sorge für Freundschaften – ganz gleich, ob du einen anspruchsvollen Job und/oder Partnerin/Familie hast! Andernfalls ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dies irgendwann zu bereuen und alleine dazustehen.

Fehler 5: Nicht zugelassen zu haben, sein Leben bewusst glücklicher gestaltet zu haben

Glück zuzulassen fällt nur wenigen Menschen leicht. Was zunächst paradox klingt, weil wir doch alle glücklich sein wollen, ist viel zu oft gelebte Realität: Viele Menschen glauben, man müsse stets hart arbeiten, um sich irgendwann dann mal zufrieden und glücklich zurücklehnen zu dürfen.

Hingegen zu erkennen, dass Glück die Folge einer inneren Entscheidung für Lebensglück ist, ist die wirkliche Erkenntnis. Jeden einzelnen Tag sich für das eigene Wohl Zeit zu nehmen und stets auf eigene Bedürfnisse zu achten bedeutet ja nicht, egoistisch durch die Welt zu gehen. Sehr wohl lässt sich das Wohl anderer auch mit dem eigenen Wohl verbinden. Es geht also nicht um das „entweder die anderen oder du“, sondern um das „sowohl die anderen als auch du“. Du kannst für dich wohlwollend sorgen, dein Leben glücklich gestalten und gleichzeitig empathisch auf deine Umwelt eingehen – liebevoll für sie da sein.

Opferst du dich für andere auf und lässt selbst kein Glück in deinem Leben zu, ist das eine sehr kurzfristige Strategie, denn irgendwann bist du unglücklich und kannst keinem mehr helfen. Wieso sollte ein Leben nur anstrengend und voller Pflichten sein, wenn man sich auch täglichen etwas Zeit für das eigene Lebensglück einrichten kann?

Das Fazit: Selbstbestimmter Leben

Die Hauptbotschaft hinter all den oben genannten Dingen, die diese älteren Leute bereuen, ist simpel: Versuche, dein Leben so zu leben, wie du es dir wünschst. Nimm dir Zeit für dich selbst, spüre, was dir gut tut und erkenne, wie du dir dein Leben erträumst. Du kannst selbstbestimmter Leben, als du es dir derzeit mitunter vorstellst.

Nicht alles muss klappen, aber wer gar nicht erst versucht, selbstbestimmt zu leben, hat sich bereits aufgegeben.

Es geht dabei nicht um Egozentrik (sich als den Nabel der Welt zu betrachten), noch um Egoismus (seine Bedürfnisse ausschließlich über die Bedürfnisse anderer zu stellen), sondern um ein gesundes Maß zwischen deinen Bedürfnissen und den Bedürfnissen anderer.

Nun kommt die Frage: Welche Erfahrung bezüglich dieser angesprochenen Verhaltensweisen hast du in deinem Leben gemacht?

„Mein Weg begann dort, wo ich aufhörte, anderen zu folgen.“

Hole dir das kostenlose eBook:

eBook: Veränderungen meistern - so gehts

Text: © Nick Melekian

Selbstbestimmt leben – Dein Abenteuerland

Selbstbestimmt leben – Dein Abenteuerland

Selbstbestimmt leben. Manche Menschen sagen sich: „Wenn ich mal Zeit habe, werde ich dies oder das tun…“. Doch wann wird dieser Zustand eintreten? Und werden sie dann wirklich ihr Leben so gestalten, wie sie es sich wünschen?

Gerade zum Jahreswechsel möchte ich dich ermuntern, kurz innezuhalten und dein Leben zu betrachten: Wie fühlt sich dein Leben an? Lebst du wirklich so, wie du es dir wünschst? Und eine mindestens genauso wichtige Frage: Trägst du dazu bei, dass sich dein Leben so entwickelt hat, oder ist dein Leben „halt einfach so bisher verlaufen“?

In welchen Bereichen deines Lebens fühlst du dich wohl? In welchen Bereichen fühlst du dich unwohl? Denke nicht nur an Partnerschaft oder Beruf, sondern an alle Beziehungen (Freunde, Familie, Kollegen, Bekannte) und dein Privatleben wie Hobbys. Wie erfreut könntest du jemandem anderen von deinem derzeitigen Leben erzählen?

Gibt es Wünsche, die du eventuell schon lange in dir trägst, aber nie realisiert hast (Instrument erlernen, Reise tätigen, Selbständigkeit)? Bewunderst du bestimmte Menschen um etwas, was du dir auch genau so vorstellen könntest? Schaust du mitunter generell eher gerne auf die anderen, um sich dann das Gefühl zu geben, dass es meist die anderen sind, denen es besser geht?

Dein Abenteuerland ist schon hier

Szenenwechsel: Kennst du das Spielzeugland in der Geschichte „Pinnoccio“? Mein Sohn findet diese Szene immer klasse. Zwar findet er nicht toll, dass in dieser Geschichte die Kinder zu Eseln werden, wenn sie überhaupt nicht zur Schule gehen und ausschließlich Süßigkeiten essen. Aber dann sagt er: „Ich würde schon gerne zumindest ganz kurz da hingehen, um einfach einmal nur zu schauen, wie es dort aussieht! Und, um zumindest nur ein wenig mitzuspielen!“

Die Idee, dass da draußen ein Abenteuerland ist, in dem jeder tun, machen und lassen kann, was das Herz begehrt, ist für alle Menschen faszinierend – egal, ob jung oder alt!

Und die gute Nachricht ist: Es gibt dieses Land! Du lebst bereits dort!

Wenn auch nur in einem gewissen Rahmen, hat aber jeder Mensch die Möglichkeit sein Leben mitzugestalten. Und das Abenteuer dabei ist, dass du etwas Kleines verändern kannst, aber nie genau weißt, was herauskommt oder wohin dann schließlich die Reise final geht: Spannend! Wichtiger jedoch: Du kannst dabei mitspielen. Bist also nicht nur Randfigur oder Beobachter, sondern kannst aktiv dein Leben mitgestalten. Du lebst selbstbestimmt.

Sicher haben manche Menschen mehr Möglichkeiten zur Umsetzung der eigenen Wünsche als andere. Aber: JEDER hat sie in einem gewissen Rahmen! Heute möchte ich dich daran erinnern, dass du sehr viel mehr erreichen kannst, als du es dir vielleicht jetzt gerade vorzustellen vermagst!

Erkenne Spielräume in deinem Leben

An dieser Stelle ist es üblich, dass viele Menschen aufschreien und sagen: „Ich habe Frau, Kinder und einen fordernden Beruf…wo bitte schön ist mein Spielraum, mein Leben mitzugestalten?“

Sicherlich leben die meisten Menschen in bestimmten sozialen und wirtschaftlichen Gefügen. Meist wird jedoch übersehen, wo genau in der bestehenden Lebenssituation überall Handlungsspielräume vorhanden sind! Es geht ja oft gar nicht darum, sein gesamtes Leben zu verändern. Oder nur noch ausschließlich für ein neues Ziel zu leben. Vielmehr sind es bestimmte Anteile im Leben, die mit mehr Lebendigkeit gefüllt werden möchten und es gibt bestimmte Zeiten in deinem Leben, die du dir für das Erreichen deiner Ziele einplanen kannst – sei es nur eine Stunde pro Woche! Nach Einem Jahr wären das bereits 52 vollkommen exklusive Stunden für deine Wünsche.

Wäre dein Leben eine Maschine, so wäre der erste Schritt, zu erkennen, an welchen Schrauben du überhaupt drehen müsstest, damit hinten etwas anderes herauskommt. Hierzu stelle dir zu Beginn die folgenden Fragen:

1. Bist du dir bewusst über deine Macht, dein Leben mitzugestalten und tust dies auch regelmäßig? Dann lebst du bereits selbstbestimmt. Oder lebst du bisher eher passiv, also lässt du die Dinge in deinem Leben einfach auf dich zukommen, ohne dabei mitzuwirken? Dann lebst du fremdbestimmt.
* Das fängt bereits in deinen Beziehungen (Partner, Familie, Freunde, Kollegen, Chef) an, zu allem „ja und Amen“ zu sagen, anstatt auch über deine eigenen Bedürfnisse zu sprechen. Wie oft sagst du auch einmal „nein“?

2. Finde deine Spielräume im Leben, die es dir ermöglichen, in deiner Lebenssituation etwas Zeit für dich und deine Bedürfnisse aufzubringen: Zu welchen Tageszeiten oder an welchen Wochentagen könntest du dir ein wenig Zeit nehmen, um dir selbst oder deinen Interessen nachzukommen? Hast du überhaupt regelmäßige Zeiten in deinem Leben, die du für dich selbst nutzt?
* Angenommen, du hast eine Familie und siehst neben der Arbeit keinerlei Möglichkeiten an Zeit für dich. Oft genügt es dann schon, zumindest 1-2 Mal pro Woche bereits nur 1-2 Stunden für sich selbst zu haben, in der du tun kannst, was dir gefällt – ohne äußere Zwänge oder Verpflichtungen. Oder, in der du selbst regelmäßig dein Leben mit Abstand betrachten kannst: Entwickelt sich gerade mein Leben so, wie du dir das wünschst. Und, was du tun könntest, um in kleinen Schritten einem großen Wunsch näher zu kommen.

Anfangen, dein Leben spielerisch mitzugestalten

Sobald du das erkannt hast, kann dein Leben zu einem Spiel werden! Versuche, dein Leben tatsächlich als Spiel zu betrachten: Es gibt Spielregeln, Mitspieler und dich. Nun versuche, unter gegebenen Umständen so viel Freude wie möglich zu haben! Dies ist dein Abenteuerland! Und das Schöne: Du bist bereits mittendrin und kannst laufend weiter mitspielen – von Tag zu Tag!

Wenn du es so betrachtest, könntest du in kleinen Schritten anfangen, täglich winzige Veränderungen vorzunehmen. Beispiele hierzu sind vielfältig:

Öfter einmal „nein“ sagen. Öfter einmal über eigene Bedürfnisse sprechen, anstatt sich über die Wünsche des Partners aufzuregen. Gelegentlich selbst fremden Personen einfach nur grundlos zuzulächeln, um Herzlichkeit zu verbreiten. Sich über ein Hobby bzw. Kurse zu informieren, das du schon lange faszinierend fandest. In kleinen Schritten ein wenig Geld zurück zu legen, um in zwei Jahren für deinen Traumurlaub die Gesamtsumme zur Verfügung zu haben. Beziehungen zu Freunden/Familienmitgliedern zu pflegen, die dir wichtig sind. Anzufangen, hin- und wieder Bewerbungen für einen neuen Job zu schreiben, wenn du mit dem jetzigen unglücklich bist…die Liste könnte unendlich fortgesetzt werden!

Du wirst erstaunt sein, dass sich ganz oft, wenn du etwas an dir veränderst, auch etwas in deiner Umwelt verändert…es kann sogar sein, dass sich durch dein Tun sogar die Spielregeln, also die Rahmenbedingungen deines Lebens, verändern. Das würde bei einem normalen Spiel gar nicht passieren. So kannst du mit kleinen Taten, über einen längeren Zeitraum hinweg, große Veränderungen erzielen – und zwar in Richtung von bestimmten Zielen, Wünschen und Bedürfnissen, die dir wichtig sind.

Durch die Salamitechnik zu einem selbstbestimmten Leben

Wenn du nun den Willen hast, wirklich zu erfahren, wie schön es sich anfühlt, sein eigenes Leben mitzugestalten, anstatt es nur als gegeben hinzunehmen, denke daran: Je kleiner die Schritte, desto einfacher wird es, deine Wünsche umzusetzen.

Am einfachsten lässt sich das anhand einer großen Salami demonstrieren: Eine ganze Salami mit einem Mal aufzuessen, schaffen nur die wenigsten Menschen. Täglich jedoch nur ein, zwei oder drei Scheiben zu essen, schafft jeder.

Ein Großteil der Menschen nehmen sich etwas vor und wollen möglichst schon bald das Endergebnis sehen. Jedoch ist es viel einfacher und realistischer, nicht das Ziel, sondern den Weg dorthin bereits als Erfolg zu betrachten! Egal, ob du abnehmen, einen neuen Job erlangen oder ein neues Hobby erlernen möchtest: Mach es dir zur Gewohnheit täglich oder wöchentlich deinem Ziel in Form von kleinsten Schritten näher zu kommen.

Achte darauf, die Schritte möglichst so klein und einfach zu halten, damit du stets Spaß hast und eigentlich schon mehr machen wolltest. Dich also bereits auf den nächsten Schritt freust und dich fast vor weiteren Taten zurückhalten musst!

Wenn beispielsweise jemand eine neue Sprache erlernen möchte, gäbe es die Möglichkeit, einfach jeden Tag nur drei neue Vokabeln (oder eine neue grammatikalische Regel) zu erlernen. Du wirst sehen, dass unterfordert dich sogar! Bevor du am nächsten Tag die nächsten drei Vokabeln lernst, versuche dich an die letzten drei zu erinnern. Du wirst es kaum erwarten können, am nächsten Tag weitere Wörter zu erlernen, weil du Erfolge verspürst und es dir sehr leicht fällt…und das, obwohl du gerade mal nur wenige Minuten pro Tag dafür investiert hast!

Mit dieser Methode hättest du bereits nach 30 Tagen ganze 90 Vokabeln gelernt! nach einem Jahr 1.080 Wörter – das entspricht einem Grundwortschatz, der bereits zu einfachen Konversationen voll ausreicht! Wenn du nun das Ganze drei Jahre lange so weitermachst, wirst du sogar irgendwann einen für die meisten Konversationen ausreichenden Wortschaft von weit über 3000 Vokabeln erlernt haben, ohne gefühlt viel zu investiert zu haben! Weil deine Schritte so klein waren und es dir zwischendurch leicht fiel, wahrscheinlich sogar Spaß machte.

Du meinst, drei Jahre seien eine lange Zeit? Lass dich nicht täuschen: Hast du es nicht auch schon erlebt, dass du dachtest, die Zeit vergehe aber schnell, wenn du Kinder von Freunden von Zeit zu Zeit wiedersahst? „Mann, sind die aber groß geworden!“ heißt es dann. Ruck-zuck sind drei Jahre vergangen – Zeit, die du schon wieder für ein neues Lebensziel genutzt haben könntest…wenn du heute anfängst, wird ein Jahr auch schnell wieder rum sein…mit dem Unterschied, dass du in einem Jahr bereits zusätzlich durch Wissen oder Erfahrungen gewachsen bist…

Oft tut es schon bereits gut, überhaupt auf dem Weg zu sein und zu wissen, dass man irgendwann ankommt. Jedoch einfach nur unzufrieden zu sein, ohne eine Veränderung zumindest angefangen zu haben, ist unzufriedenstellend.

Der erste winzige Schritt könnte heute sein, direkt einen Anruf zu tätigen, den du schon lange machen wolltest. Oder dich einfach nur zu etwas zu informieren, was dich schon seit langem interessiert…um dann einen weiteren, winzigen Schritt zu tun und dich hierfür anzumelden oder es zu planen.

Frage dich daher: Was in deinem Leben möchtest du verändern? Und ergänze: Welchen winzigen Schritt, kannst du HEUTE bereits dafür tun?

„Wer etwas wirklich will, sucht Wege. Wer etwas nicht will, sucht Gründe.“

Mehr zu diesem Thema:

 

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eBook: Veränderungen meistern - so gehts

Text: © Nick Melekian

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